17.02.1926 Sturm in der Biskaya

Am 17. Februar befand sich die „Hamburg“ in der Biskaya und wie vorausgesagt in einem Sturm. Aus Südwesten rollten beständig Brecher gegen das Schiff. Damit sich die Besatzung überhaupt noch auf dem Deck bewegen konnte, wurden sogenannte Strecktaue gespannt. So wörtlich „opferten“ an diesem Tage wohl viele Matrosen dem „Meergott“. Der Kommandant befahl das Schiff gegen die Wellen zu stellen, als es nicht mehr möglich war Kurs und Fahrt zu halten. Sie kämpften einen Tag an Ort und Stelle gegen die Wellen an, ohne einen Meter vorwärts zu kommen.


Quelle: Hans-Georg von Friedeburg: 32000 Seemeilen auf blauem Wasser. Erlebnisse auf der Weltreise des Kreuzers „Hamburg“ 1926/1927. Wilhelm Köhler Verlag, Minden in Westfalen, o.J. um 1928

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