St Thomas

27.03.1926 Ankern vor „Charlotte Amalie“ auf St. Thomas

Zur Verwunderung der Besatzung, hatte die amerikanische Salutstation in Charlotte Amalie, die „kaiserlich deutsche Reichskriegsflagge“ gehisst. Solche Missverständnisse kannten sie bereits aus Spanien. Dort wunderten sich die Spanier warum auf dem Wasser die Farben Schwarz, Weiß und Rot und an Land Schwarz, Rot und Gold die Flagge schmückten.Kaum legte das Schiff an, strömten Händler und Dienstleister auf die Besatzung zu und boten Waren Dienste feil.

16 Tage dauerte der Aufenthalt im Hafen St. Thomas, der ideale Bedingungen für die Ausbildung bot. So stieg die Temperatur nie über 32 Grad und erlaubte so jegliche militärischen Übungen durchzuführen. Es gab sogar einen eigenen Badestrand „Soldiers Bay“ (18°10’60“ N, 76°25’60“ W), der nach Dienstschluss mit einem Motorboot besucht wurde. Dieser Badestrand wurde von der amerikanischen Militärbehörde freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Dieser war durch ein Riff vor Haien und anderen gefährlichen Meeresbewohnern geschützt. An Baden direkt neben der „Hamburg“ war nicht zu denken. Ständig umkreisten Haie und Barrakudas das Schiff. Märsche und Reitausflüge zur „Smith Bay“ waren ebenfalls an der Tagesordnung.


Quelle: Hans-Georg von Friedeburg: 32000 Seemeilen auf blauem Wasser. Erlebnisse auf der Weltreise des Kreuzers „Hamburg“ 1926/1927. Wilhelm Köhler Verlag, Minden in Westfalen, o.J. um 1928

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