24.24.1926 Seekadett Bloch verstirbt

Das Klima war nun so drückend, dass der Mannschaft weitere Erleichterungen zuteil wurden. Von 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr, fand weder Ausbildungsdienst noch Unterricht statt. Der Wachdienst und die Arbeit in Maschinen und Heizräumen musste natürlich weiterhin geleistet werden. Zur Erleichterung wurden die Bunkerdeckel nun offen gefahren, was das Mitteldeck arg in Mitleidenschaft zog, den Arbeitern in den Heizräumen, aber mehr Luft zum Atmen verschaffte.

Das Klima und die harte Arbeit forderten dann schließlich doch ihren Tribut:

Der Seekadett Bloch brach am 24. April im Bunker zusammen. Trotz der Bemühungen der Ärzte verstarb der junge Kadett. Er wurde im Seemanns-Sarg mit seiner Hängematte bedeckt, im schneeweißen Paradeanzug und der Reichskriegsflagge auf der Steuerbord-Hütte (ein Ehrenplatz auf dem Schiff) aufgebahrt. Zwei Soldaten standen bei ihm eine Nacht lang Wache um ihm die letzte Ehre zu erweisen.

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