26.02.1926 Ankern vor Funchal (Madeira)

Der nächste Stop war „Funchal“ auf der Insel Madeira, die von Ihren Einwohnern wegen ihrer üppigen Vegetation „Flor d’Oceano“ (Blume des Ozeans) genannt wurde. Durch die vulkanische Beschaffenheit und das milde Klima ist die Insel außerdem für Wein, Obst und Zuckerrohr bekannt. Allein 7 Millionen Liter Wein soll die Insel damals exportiert haben. Als weitere Einnahmequelle ist die Strickindustrie ein Standbein der  180 000 Einwohner, die damals auf der Insel lebten. Selbst heute noch ist Madeira weltberühmt für seine Stickarbeiten.

Direkt neben der „Hamburg“ ankerte zur selben Zeit das schwedische Schulschiff „Fylgia“ .  Es gab wohl einen regen Austausch zwischen den beiden Marineschiffen. Drei Tage lang war der Besatzung der Landgang gewährt. Ein Abenteuer waren gewiss die Fahrten in den Ochsenschlitten, die über Lavagestein gepflasterte Straßen glitten.

Ein Höhepunkt, des dreitägigen Aufenthalts, war die Einladung zu einem Fest, mit den ansässigen Deutschen Madeiras, auf der Besitzung des Konsuls Emil Gesche.

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